Washington D.C.: In der Nacht vom 17. Juni 1972 wird ein Einbruch in das Hauptquartier der Demokratischen Partei gemeldet. Fünf Männer haben sich in das Gebäude geschlichen mit dem Ziel, geheime Informationen zu stehlen und werden dabei auf frischer Tat ertappt. Die beiden jungen Reporter Carl Bernstein und Bob Woodward von der Washington Post werden schließlich mit der Story beauftragt und glauben nicht an einen einfachen Raubzug: Sie lösen bei ihren Recherchen eine Kette von Ereignissen aus.
Das Gespräch
In Zeiten von Desinformation, Verschwörungserzählungen und wachsendem Personenkult steht der Journalismus vor Herausforderungen. Qualitätsjournalismus schafft Orientierung, ordnet Fakten ein und ermöglicht eine informierte öffentliche Debatte – eine wesentliche Voraussetzung für eine lebendige und widerstandsfähige Demokratie. Gemeinsam mit unseren Gesprächsgästen diskutieren wir u.a.: Wie gelingt die Abgrenzung zwischen investigativer Recherche und Verschwörungserzählungen? Welche Verantwortung tragen Journalistinnen und Journalisten im Umgang mit Desinformation und Polarisierung? Wie berichtet man kritisch über mächtige Persönlichkeiten, ohne Personenkult zu fördern? Wie können Medien Vertrauen zurückgewinnen und demokratische Diskurse stärken?
Moderation: Lidia Perico
Film & Talk 2030 ist eine Reihe der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf in Kooperation mit dem Delphi Lux und der Berlliner Landeszentrale für politische Bildung.