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Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist bereits seit 2011 Fair-Trade Town. Um das Bewusstsein der Verwaltungsmitarbeiter:innen und der Bürger:innen für die Themen rund um bio, fair und nachhaltig zu stärken, arbeitet unser Team der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung daran, den Fair-Trade Gedanken flächendeckend zu verankern und die Möglichkeiten zu erhöhen, fair gehandelte Produkte zu erwerben. Dazu […]

Bio, fair und nachhaltig – gesund essen und leben in Charlottenburg-Wilmersdorf

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist bereits seit 2011 Fair-Trade Town. Um das Bewusstsein der Verwaltungsmitarbeiter:innen und der Bürger:innen für die Themen rund um bio, fair und nachhaltig zu stärken, arbeitet unser Team der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung daran, den Fair-Trade Gedanken flächendeckend zu verankern und die Möglichkeiten zu erhöhen, fair gehandelte Produkte zu erwerben. Dazu gab es im November 2018 einen BA-Beschluss, der gesundes Essen und Leben in Charlottenburg-Wilmersdorf fördert.

Dieser Flyertext ist ein Resultat aus diesem BA-Beschluss Nr. 146 vom 06. November 2018. Seit dem Beschluss vor vier Jahren sind die Themen rund um den fairen Handel und ökologischen Anbau wichtiger geworden. Dies ist unter anderem der Berliner Ernährungsstrategie und dem Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK 2030) zu verdanken. Das BEK 2030 ist ein zentrales Instrument auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hauptstadt. Die Reduzierung der CO2 Emissionen durch Veranstaltungen spielt eine wichtige Rolle für die Erreichung des Berliner Klimaneutralitätsziels im Rahmen der Umsetzung des BEK 2030. Dazu wurde ein berlinweiter Handlungsleitfaden zu Klimaneutralen Veranstaltungen entwickelt.

Unser Leitfaden richtet sich an die Verwaltungsmitarbeiter:innen und Bürger:innen in Charlottenburg-Wilmersdorf und ist ein wichtiges Instrument, um unseren Bezirk Schritt für Schritt nachhaltiger zu gestalten.

Leitfaden zur Beschaffung von Lebensmitteln aus dem Fairen Handel und ökologischen Anbau im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf (auf Grundlage des BA-Beschlusses Nr. 146 vom 6.11.2018)

Dank des globalen Handels können wir Produkte aus der ganzen Welt konsumieren. Dieser konventionelle Handel ist jedoch oftmals alles andere als fair – Kinderarbeit, fehlender Arbeitsschutz, ausbeuterische Arbeit, Umweltverschmutzung sind nur einige der unfairen Facetten globaler Lieferstrukturen. Bereits seit den 70er Jahren gibt es daher die Entwicklung des Fairen Handels, der u.a. einen sicheren Lohn, gerechtere Lieferketten, bessere Gesundheitsversorgung und nachhaltige Unterstützung der Kooperativen der Kleinbäuer:innen fördert. Ebenso bedeutend ist für alle Produzent*innen der ökologische Anbau. Er fördert den Umweltschutz, besonders dann, wenn die Produkte regional sind. So werden unsere Ressourcen geschont und weniger klimaschädliche Treibhausgasemissionen verursacht. Die öffentliche Beschaffung in Deutschland hat großes Gewicht: ca. 300 Milliarden Euro jährlich. Wir als Kommune tragen durch unser Einkaufsverhalten eine entscheidende Verantwortung hinsichtlich Umwelt- und Klimaschutz sowie fairer Arbeitsbedingungen weltweit. Und haben dadurch gleichzeitig die Möglichkeit mit unserem Kaufverhalten aktiv für gerechtere Handelsstrukturen weltweit beizutragen.

Zu diesem Zweck regelt der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf die Beschaffung von Produkten für den eigenen Verbrauch (z.B. Veranstaltungen und öffentliche Sitzungen) und ihre Vergabe- und Ausschreibungspraxis für Catering, Zuwendungsempfänger:innen und die Verpachtung bezirklicher Räume und Kantinen seit dem 6. November 2018. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf trägt bereits seit 2011 den Titel „Fair Trade Town Charlottenburg-Wilmersdorf“ und ist Vorreiter aller Berliner Bezirke. Die ehrenamtliche Fair Trade Town Kerngruppe engagiert sich durch Aktionen und Infoveranstaltungen zu Fair Trade im Bezirk. Mit dem Beschluss und dessen Umsetzung wird ein Zeichen gesetzt, dass sich auch die Bezirksverwaltung für gerechtere Handelsbedingungen und damit für nachhaltigen Konsum und Produktion einsetzt.
Diesen Beschluss möchten wir Ihnen kurz vorstellen und Tipps geben, wie und wo Sie Produkte aus dem Fairen Handel und ökologischer Produktion für die faire Beschaffung im Amt einkaufen können.

Der Beschluss

Ob öffentliche Sitzung, Bildungsveranstaltung, Netzwerktreffen – seit dem 6. 11.2018 ist die faire Beschaffung im Bezirksamt geregelt. Wen betrifft dieser Beschluss?

Die Bezirksverwaltung, ihre Einrichtungen und Zuwendungsempfänger:innen sowie Pächter:innen und Nutzer:innen bezirklicher Räume, Veranstaltungen wie z.B. Märkte, für die bezirkliche Genehmigungen und Sondernutzungserlaubnisse benötigt werden.

Bei folgenden Produktgruppen dürfen im Beschaffungswesen und bei Ausschreibungen nur noch Produkte Berücksichtigung finden, die ohne ausbeuterische Kinderarbeit im Sinne der ILO-Konvention Nr. 182 hergestellt wurden und ökologisch angebaut/produziert wurden:

Tee (außer Kräuter- und Früchtetee): Bio und Fair Trade 100% (Nachweis per Gütesiegel)
Kaffee: Bio und Fair Trade
(Nachweis per Gütesiegel)
Bananen: Bio und Fair Trade
(Nachweis per Gütesiegel)
Orangensaft: Bio und Fair Trade
(Nachweis per Gütesiegel)
Schokolade: Fair Trade
(Nachweis per Gütesiegel)
Lebensmittel am geldwerten Einsatz: 25% der insgesamt eingekauften Lebensmittel müssen ökologisch und regional hergestellt sein (Gütesiegel)

Wann und wo greift der Beschluss?

Hier einige Beispiele:

• Bei öffentlichen Sitzungen: z.B. Ausschank und Verwendung von Kaffee, Kakao, Tee oder Orangensaft aus Fairem Handel
• In Mensen/Kantinen/Betriebsküchen: Gewürze, Frischfrüchte, Reis, Zucker, etc.
• Spezielle Anlässe/Preisverleihungen: Präsentkörbe mit fair gehandelten Produkten (Schokolade, Wein, Honig, Blumen, etc.)
• Fairtrade-Fußbälle in Schulen und im Vereinssport
• Baumwolltaschen und T-Shirts als Geschenke für spezielle Anlässe
• Fair gehandelte Blumen als Tischschmuck/Dekoration; Blumensträuße zu Jubiläen

Bei der Ausschreibung von „gefährdeten“ Produkten wird folgender Passus aufgenommen bzw. beim Einkauf analog angewandt: „Berücksichtigung finden nur Produkte, die ohne schädliche Kinderarbeit im Sinne der ILO-Konvention Nr. 182 hergestellt sind. Bei Produkten oder Teilen von Produkten, die in Asien, Afrika oder Mittel- und Südamerika hergestellt oder verarbeitet worden sind, ist dies durch die Zertifizierung einer unabhängigen Organisation oder eine entsprechende Selbstverpflichtung nachzuweisen.“

Kontrolle / Nachweis

Bei der Vergabe bzw. im Einkauf ist die Einhaltung der ILO-Konvention Nr. 182 wie folgt zu überprüfen: Produkte mit einem anerkannten Siegel oder von anerkannten Importorganisationen des fairen Handels werden nachweislich ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt. Hierbei handelt es sich insbesondere um Produkte mit dem Trans-Fair-Siegel (z. B. für Produkte wie Orangensaft, Tee, Kaffee, Kakao, Kakaoprodukte) und dem Bio-Siegel.

Für diese Produkte sind keine weiteren Nachweise erforderlich. Bei Produkten ohne ein entsprechendes Siegel oder von anderen Importeuren, müssen die anbietenden Firmen eine Erklärung vorlegen, worin bestätigt wird, dass weder sie noch ihre Zulieferfirmen die Produkte mittels ausbeuterischer Kinderarbeit hergestellt haben. Die Selbstverpflichtungserklärung ist als Vertragsbestandteil in die Auftragsvergabe aufzunehmen bzw. muss vor dem Einkauf vorliegen.

Wo kaufe ich fair gehandelte und Bio-Produkte?

Die o.g. Produkte gibt es inzwischen in allen größeren Supermärkten sowie Bioläden. Sie sind gut an den Gütesiegeln erkennbar. Spezialisten für den Fairen Handel sind und bleiben die Weltläden, die neben einem großen Sortiment an fairen Produkten auch umfangreiches Infomaterial zum Thema anbieten.

Weitere Einkaufsmöglichkeiten im Bezirk

Beispiele für Läden mit Fair Trade und Bio-Produkten:

• Weltladen A Janela Emser Str. 45 in 10719 Berlin ajanela.de
• Gemeinwohl-Bioladen Lylla Seelingstraße 18 in 14059 Berlin gemeinwohl-bioladen.de
• Brotgarten GmbH in Charlottenburg Seelingstraße 30 in 14059 Berlin
• FAIR unverpackt Düsseldorfer Str. 12 in 10719 Berlin fair-unverpackt.de
• Kostbar Naturkost Leonhardt Straße 2 in 14057 Berlin kostbar-naturkost.de
• Bio-Company Wilmersdorfer Str. 107 in 10629 Berlin biocompany.de
• Rewe City Otto-Suhr-Allee 80 in 10558 Berlin rewe.de (auch Onlineshop mit Lieferservice)
• Aldi Leibniz Str. 73 in 10625 Berlin aldi-nord.de
• dm Wilmersdorfer Str. 46 in 10629 Berlin dm.de (auch Onlineshop mit Lieferservice)
• Rossmann Otto-Suhr Alle 94 in 10585 Berlin rossmann.de
• Edeka Hermann Alt-Lietzow 15-19 in 10587 Berlin edeka24.de

Beispiele für Fair Trade Blumenläden:

• Blumen Design am Adenauerplatz Wilmersdorfer Str. 95 in 10629 Berlin blumen-design-berlin.de
• Rohnke Floristik Wilmersdorfer Str. 20 in 10585 Berlin rohnke-floristik.de
• Blume 2000 Wilmersdorfer Str. 146/147 in 10585 Berlin blume2000.de

Beispiele für nachhaltiges Catering in Berlin:

• Die Stulle Carmerstrasse 10 in 10623 Berlin die-stulle.com
• GutesDrauf Benfelder Straße in 13088 Berlin gutesdrauf.de
• Natural’Mente Schustehrusstrasse 26 in 10585 Berlin naturalmente.de
• Natürlichhäppchen Konrad-Wolf-Strasse 68 in 13055 Berlin natuerlichhaeppchen.de
• Kernvoll Samariterstraße 34 und 34a in 10247 Berlin kernvoll.de
• Anna vom Feld Pestalozzistrasse 49 in 10627 Berlin anna-vom-feld.de

Weitere Tipps findet ihr auf der Webseite des Aktionsbündis Fairer Handel Berlin.

Für weitere Informationen stehen wir gern zur Verfügung.
Team SBNE
Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung
Otto-Suhr-Allee 100
10585 Berlin

Mail: sbne@charlottenburg-wilmersdorf.de

„Leitfaden zum Kauf fair gehandelter und Bio-Lebensmittel in Charlottenburg-Wilmersdorf“; Herausgeberin Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung/Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf. März 2019

Weiterführende Informationen zu nachhaltiger Beschaffung in der Kommune:
Kompass Nachhaltigkeit: https://www.kompass-nachhaltigkeit.de
(alles von A-Z)

Eine Initiative der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf. Gefördert durch die Engagement Global gGmbH im Rahmen des Servicestelle Kommunen in der Einen Welt-Programms mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

(Faires Frühstück. Foto: Ilka _Karakurt)

Praxis

Im Januar 2022 hatten wir Support durch die Schülerin Eva Cordes, die im Rahmen ihrer schulischen Ausbildung ein Betriebspraktikum bei uns absolvierte. Wir sagen Dankeschön für das große Engagement! Wie genau ein Praktikum im Team der SBNE aussehen kann, lest ihr hier in Evas Praktikumsbericht.

Betriebspraktikum bei der SBNE

Praktikantin Eva Cordes, Klasse 9a, berichtet über ihr zweiwöchiges Praktikum beim Team der SBNE im Rathaus Charlottenburg (17.01.2022 bis zum 28.01.2022)

„Bei meiner Praktikumssuche war von Anfang an für mich klar, dass ich mein Praktikum in einem Betrieb absolvieren wollte, in dem der Arbeitsalltag nicht von Rechnerarbeit und Langeweile dominiert wird. Ich wollte ein Praktikum, welches mit viel Abwechslung verbunden ist und etwas in der Welt bewirkt. Ich will nicht jeden Tag zur Arbeit gehen und das tun, was mir gesagt wird, ohne die Ziele oder Hintergründe der Arbeit zu kennen, ohne dass klare Ergebnis meiner Arbeit in der Welt zu sehen. So kam ich schnell über die Webseite der GIZ auf die Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung („SBNE“) des Bezirksamtes Berlin-Charlottenburg in Berlin. Dieser Betrieb war für mich nicht nur interessant, weil er viel im Außendienst arbeitet und viele Kooperationen mit anderen Ländern hat, sondern auch, weil er in anderen Ländern der Welt etwas bewirken kann und bestenfalls verändert. Die SBNE hat sich auf die Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (s. Anhang) spezialisiert. Dabei ist das Ziel, die Gesellschaft zunächst für diese Nachhaltigkeitsziele zu sensibilisieren, wie zum Beispiel durch Projekte wie den Nachhaltigkeitsplaner, in dem jeden Monat mindestens eins der 17 Nachhaltigkeitsziele und Umsetzungsideen vorgestellt werden. 

2. Aufgaben und Tätigkeiten

Ich konnte während meines Praktikums bei der SBNE viele verschiedene Aufgaben erfüllen und dabei auch viele unterschiedliche Tätigkeiten ausführen. Zu den wichtigsten Aufgabenbereichen gehörten das Marketing und Recherchen. Die konkreten Aufgaben und Tätigkeiten waren zum Beispiel folgende:

  • Marketing
  • Im Rathaus vor Ort sollte ich Informationen für neue Flyer raussuchen und diese dann anschließend zu fertigen Texten für die Flyer verarbeiten. Dabei war es auch notwendig, bei anderen Betrieben anzurufen und Fragen zu Projekten etc. zu stellen oder Berichte über beispielsweise den Nachhaltigkeitskompass oder direkt meinen Betrieb zu schreiben.
  • Im Außendienst war ich alleine unterwegs um Interviews mit anderen Betrieben zu führen, Kontakt auszutauschen oder Informationen zu Projekten herauszufinden.
  • Mit meinen Kolleginnen war ich im Außendienst unter anderem unterwegs, um Werbung zu machen. Beispielsweise haben wir einen Glaskasten am Ku´damm mit fairtrade-hergestellten Fuß-, Hand- und Volleybällen befüllt und daraus eine Art Quiz gemacht.
  • Einige Male sollte ich Fotos für die Website von der SBNE machen
  • Recherchen

Praktisch war es so, dass ich oft über ein Projekt eines anderen Betriebes recherchieren sollte; dies konnte im Internet sein, aber es konnte auch so aussehen, dass ich zu der jeweiligen Stelle des Betriebes hingefahren bin und dort eine Art Interview führen sollte. So bin ich zum Beispiel einmal zur Mall anders gefahren und habe einen Studenten über ihr derzeitiges Projekt – eine Art Workshop über nachhaltige Gerichte – interviewt.

  • Unterstützung und Beobachtung

Ich war bei Projektbesprechungen und Meetings dabei und außerdem auch bei Vorträgen und Workshops, die von meinem Betrieb gehalten wurden. Für einen Vortrag habe ich Präsentationsmaterial selbst vorbereitet (Education Box #2030).

  • Allgemeine Büroarbeiten (Schreibaufgaben, Telefonate)

Wenn wir Besprechungen als Team hatten oder ich alleine im Außendienst unterwegs war, wurde ich immer wie eine Mitarbeiterin behandelt. Ich konnte meine Meinungen und Ideen zu bestimmten Themen sagen und auf diese wurde immer eingegangen.

Zusammenfassend habe ich bei meinem Betriebspraktikum bei der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung im Rathaus Charlottenburg-Wilmersdorf einerseits sehr viel gelernt und andererseits wichtige Erfahrungen gesammelt. Ich habe nicht nur viel über die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen gelernt, welche bestenfalls bis 2030 umgesetzt werden sollen, sondern auch über den Aufbau einer Stabsstelle, die Organisationsstruktur einer Stablinienorganisation, was es heißt in einem Team ein Projekt zu verfolgen und dieses dann zu verwirklichen, was Fairtrade wirklich bedeutet und auch, wie gut man einfach über alle Probleme, die gerade in der Welt passieren, hinwegsehen kann und in seiner eigenen kleinen heilen Kapsel leben kann, obwohl man sogar als Schüler:in so viel tun und bewirken kann. Ich muss sagen, dass das genau das war, was ich vor meinem Schülerpraktikum getan habe, und ich glaube, dass das die meisten Schüler:innen auch tun. Natürlich ist man sich über die Probleme anderer Länder und Personen bewusst, doch man hat nicht den Mut, sich selbst zu veranlassen, zu helfen. Dabei ist es so einfach! Mein Schüler:innenpraktikum hat mir gezeigt, dass wenige Klicks im Internet reichen, um etwas in der Welt zu bewirken. Zum Beispiel kann man mit Freunden ein Projekt initiieren, wie die Education Box #2030. 

Aber auch praktisch nützliche Erfahrungen habe ich gesammelt. Da ich oft alleine im Außendienst war, habe ich viele Erfahrungen bezüglich Selbstständigkeit und Eigenständigkeit gesammelt. Ich stellte mich fremden Leuten vor und stellte ihnen Fragen zu ihrer Arbeit bzw. ihren derzeitigen Projekten, welche oft in Kooperation mit meinem Betrieb stattfanden.

Selbstständigkeit hat auch meine eigenständige Terminplanung mit sich gebracht. Ich hatte unterschiedliche Arbeitszeiten, wie man beim Tätigkeitsbericht ablesen kann. Diese musste ich einhalten und auch manchmal an anderen Orten als dem Rathaus Charlottenburg-Wilmersdorf erscheinen.

Sehr gut fand ich, dass ich während der gesamten Zeit wie eine Mitarbeiterin behandelt wurde. Auf meine Meinungen und Ideen zu bestimmten Themen wurde immer eingegangen und ich habe stets Aufgaben bekommen, welche meinen Betrieb weitergebracht haben. Ich mochte die Abwechslung von Büroarbeit im Rathaus und Aufgaben im Außendienst. Darüber hinaus habe ich immer sofort erklärt bekommen, wenn ich etwas nicht verstanden habe. 

Meine Erwartungen an das Praktikum haben sich voll erfüllt. Ich wollte einen abwechslungsreichen Büroalltag kennenlernen und etwas dabei lernen. Das habe ich getan.“

Schulworkshops

Workshop: Fußball. Klima. Gerechtigkeit – Globale Perspektiven aus São Tomé und Príncipe Das interaktive Workshopformat verbindet globale Klimagerechtigkeit mit der Lebenswelt Fußball, stellt Fragen zu gesellschaftlicher Verantwortung und regt zur Reflexion eigener Handlungsspielräume an. Am Beispiel des Kooperationsprojektes SAO werden Lebenswelten und Herausforderungen des kleinen Inselstaates Sao Tomé vorgestellt und diskutiert.Ein Projekt des Vereins Gesellschaftsspiele […]

1.05.2026

Workshopangebote für Schulen zu Klimagerechtigkeit, Nukleare Bedrohung und Urban Gardening


Workshop: Fußball. Klima. Gerechtigkeit –
Globale Perspektiven aus São Tomé und Príncipe

Das interaktive Workshopformat verbindet globale Klimagerechtigkeit mit der Lebenswelt Fußball, stellt Fragen zu gesellschaftlicher Verantwortung und regt zur Reflexion eigener Handlungsspielräume an. Am Beispiel des Kooperationsprojektes SAO werden Lebenswelten und Herausforderungen des kleinen Inselstaates Sao Tomé vorgestellt und diskutiert.
Ein Projekt des Vereins Gesellschaftsspiele e.V.

Zielgruppe: Jugendliche (Klassenstufe 9-13)
Ort: an eurer Schule
Termin: Wunschtermin in Absprache mit Verein
Dauer: 90 min. (Standard) oder Doppelstunde mit ergänzender Arbeitsphase oder Projekttag (3–4 Stunden, vertiefend)
Gruppengröße: bis ca. 40 Personen

Beschreibung
Das interaktive Workshopformat verbindet globale Klimagerechtigkeit mit der Lebenswelt Fußball. Ausgehend von konkreten Erfahrungen aus einer internationalen Jugendbegegnung in São Tomé und Príncipe setzen sich Schüler:innen mit den Auswirkungen des Klimawandels, globalen Ungleichheiten und Fragen gesellschaftlicher Verantwortung auseinander. Der Workshop schafft Zugänge zu zentralen Themen der Bildung für nachhaltige Entwicklung und stärkt die Fähigkeit zum Perspektivwechsel sowie zur eigenen Positionierung.

Inhalte/ Lernziele
• Fußball als globale Verbindung: Einstieg über die Lebenswelt der Teilnehmenden
• Einblicke in São Tomé und Príncipe: Alltag, Klimaauswirkungen und Perspektiven junger Menschen vor Ort
• Klimagerechtigkeit: Ursachen, globale Zusammenhänge und ungleiche Betroffenheit
• Privilegien und Verantwortung: Reflexion eigener Handlungsspielräume
• Transfer in den Alltag: Was kann ich konkret tun?



Workshop: Atomwaffen – Zwischen Auf- und Abrüstung

Ein Workshop über Atomwaffen, Aufrüstung einzelner Staaten, nukleare Konzepte und internationale Verträge zur Abrüstung. Die Teilnehmenden erkennen globale Zusammenhänge bezüglich Atomwaffenpolitik und internationaler Rüstungskontrolle. Sie reflektieren im gemeinsamen Diskurs über die Auswirkungen und Gefahren von Atomwaffen. Sie lernen über zivilgesellschaftliches Engagement für atomare Abrüstung. (Begleitend dazu kann der Spielfilm „House of Dynamtite“ im Schulkino gebucht werden) Ein Angebot der Initiative ICAN (Friedensnobelpreis 2017).

Zielgruppe: Jugendliche (Klassenstufe 8-12)
Ort: an eurer Schule
Termin: Wunschtermin in Absprache mit Verein
Dauer: 90 Minuten
Gruppengröße: bis ca. 40 Personen


Beschreibung
Der Workshop beginnt mit einer Einführung und Übersicht zu Atomwaffen in der Welt (ca. 20 min.). Im Gespräch mit den Teilnehmenden wird erarbeitet, was sie bereits über die heutigen Atomwaffenstaaten und deren Arsenale wissen. Zudem wird ein Überblick über die internationale Abrüstungspolitik der Vereinten Nationen gegeben. Im Fokus stehen hierbei die zwei wesentlichen Abkommen: der Atomwaffensperrvertrag von 1968 sowie der Atomwaffenverbotsvertrag von 2017. Die Teilnehmenden lernen zudem über die Konzepte Nukleares Tabu und Nuklearer Winter.
Im zweiten Teil folgt die Kleingruppenarbeit (ca. 45 Min.). Jede Gruppe beschäftigt sich mit einem Land, das einen besonderen Bezug zu Atomwaffen hat:

Marshallinseln (Atomtests & nuklearer Kolonialismus)
Jede Gruppe erhält hierfür Text- und Bildmaterial (z.B. Zeitzeug:innenberichte) sowie Plakate und Stifte. Die Aufgabe ist es, gemeinsam die wesentlichen Informationen aus dem Material herauszuarbeiten und anschließend der Gesamtgruppe in einer Kurzpräsentation (ca. 5 Min.) vorzustellen.

In der Abschlussdiskussion (ca. 25 Min.) werden nach einem kurzen Impuls der Vortragenden aktuelle Herausforderungen für die atomare Abrüstung, die Rolle der globalen Zivilgesellschaft sowie die Inhalte des Workshops diskutiert.
Zielsetzung

Die Teilnehmenden erkennen globale Zusammenhänge bezüglich Atomwaffenpolitik und internationaler Rüstungskontrolle. Sie reflektieren im gemeinsamen Diskurs über die Auswirkungen und Gefahren von Atomwaffen. Sie lernen über zivilgesellschaftliches Engagement für atomare Abrüstung.

Über ICAN Deutschland
ICAN Deutschland hat ihren Sitz in Berlin und ist Mitglied des globalen ICAN-Bündnisses von mehr als 650 Organisationen in über 100 Ländern. Seit der Gründung 2014 begleitet ICAN den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen. Für das Engagement in diesem Prozess wurde ICAN 2017 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Workshop Urban Gardening

Zielgruppe: Workshopprogramm für Grund- und Oberschule, Kita-Gruppen
Ort: Open-Air Breitscheidplatz/Kantstr.
Dauer: ca. 45 min.
Gruppengröße: bis ca. 30 Personen

Von 1.Juni bis 30. September 2026 entsteht ein Pop-Up Urban Gardening Projekt direkt neben dem Breitscheidplatz/Beginn Kantstr. Hier finden Workshops rund um die Themen Essbare Stadt, Klimaanpassung im urbanen Raum, Biodiversität und gemeinschaftliches Gärtnern statt.

Beschreibung
Diesen Sommer wird die Kantstraße direkt am Breitscheidplatz grüner: Ab dem 1. Juni 2026 entsteht dort eine temporäre Urban-Gardening-Ausstellung mitten in der Stadt. Auf rund 700 m² werden mit ca. 50 Hochbeeten verschiedene Themenbereiche rund um die Essbare Stadt, Klimaanpassung im urbanen Raum, Biodiversität und gemeinschaftliches Gärtnern gestaltet– und das bis Mitte August 2026.

Zu Themen wie:
• Essbare Stadt & urbanes Gärtnern
• Klimaanpassung im Stadtgrün
• Biodiversität entdecken
• Gemeinschaftlich gärtnern

Buchbare Workshopslots:
Dienstag, 9.06.2026, 10 Uhr – Bestäubung entdecken ausgebucht
Dienstag, 9.06.2026, 15 Uhr – Ökosysteme gestalten

Donnerstag, 11.06.2026, 10 Uhr – Saatgutbomben basteln ausgebucht
Donnerstag, 11.06.2026, 15 Uhr – Ökosysteme gestalten

Dienstag, 16.06.2026, 10 Uhr – Kräuterwanderungausgebucht
Dienstag, 16.06.2026, 15 Uhr – Saatgutbomben basteln

Donnerstag, 18.06.2026. 10 Uhr – Stadt Klima und Artenvielfalt
Donnerstag, 18.06.2026. 15 Uhr – Bestäubung entdecken – ausgebucht

Dienstag, 23.06.2026, 10 Uhr – Kräuterwanderung ausgebucht
Dienstag, 23.06.2026, 15 Uhr – Pflanzen Malen Träume

Donnerstag, 25.06.2026, 10 UhrSaatgutbomben basteln
Donnerstag, 25.06.2026, 15 Uhr – Bestäubung entdecken

Dienstag, 30.06.2026, 10 Uhr – Saatgutbomben basteln ausgebucht
Dienstag, 30.06.2026, 15 Uhr – Pflanzen Malen Träume

Donnerstag, 02.07.2026, 10 Uhr – Bestäubung entdecken – ausgebucht
Donnerstag, 02.07.2026, 15 Uhr – Wasser in der Stadt

Dienstag, 07.07.2026, 10 Uhr – Saatgutbomben basteln – ausgebucht
Dienstag, 07.07.2026, 15 Uhr – Pflanzen Malen Träume

Donnerstag, 09.07.2026, 15 Uhr – Ökosysteme gestalten

Dienstag, 14.07.2026. 15 Uhr – Pflanzen Malen Träume

Donnerstag, 16.07.2026, 15 Uhr – Das Leben der Wildbienen

Dienstag, 21.07.2026, 15 Uhr – Bestäubung entdecken

Donnerstag, 23.07.2026, 15 Uhr – Bestäubung entdecken

Dienstag, 28.07.2026, 15 Uhr – Saatgutbomben basteln

Donnerstag, 30.07.2026, 15 Uhr – Das Leben der Wildbienen

Dienstag, 04.08.2026, 15 Uhr – Das Leben der Wildbienen

Donnerstag, 06.08.2026, 15 Uhr – Das Leben der Wildbienen

Dienstag, 11.08.2026, 10 Uhr – Ackertour
Dienstag, 11.08.2026, 15 Uhr – Ackertour

Donnerstag, 13.08.2026, 10 Uhr – Ackertour
Donnerstag, 13.08.2026, 15 Uhr – Ackertour

Workshopinhalte:
Bestäubung entdecken – Insekten-Akademie
Wie entsteht ein Apfel und warum sind Insekten dafür wichtig? Gemeinsam entdecken wir die Bedeutung von Bestäubung für unsere Ernährung. Mit Insektenmodellen oder einem Bewegungsspiel schauen wir uns an, wie Bestäubung funktioniert und warum Artenvielfalt wichtig ist. An den Hochbeeten schauen wir, welche Pflanzen auf Insekten angewiesen sind. und überlegen, wie Insekten geschützt werden können

Kräuterwanderung – Anjas wilde Welt
Wildkräuter werden mit allen Sinnen entdeckt. Bei einer gemeinsamen Kurz-Exkursion wird geschaut, gerochen, gefühlt und probiert, mit Fokus auf essbare und insektenfreundliche Arten.
Gemeinsam wird erforscht, welche Pflanzen für Bienen und andere Bestäuber wichtig sind und wie sie zur Vielfalt im Stadtraum beitragen. Zum Abschluss werden essbare Blüten und Kräuter verkostet und spielerisch mit einem Wildkräuter-Bingo entdeckt.

Pflanzen Malen Träume – Rainer Wieczorek
Wie stellst du dir deinen Traumgarten vor? Was ist deine Lieblingsblume oder dein Lieblingstier? Gemeinsam wird gezeichnet, wie die Zukunft aussehen kann – auf Papier oder als Gemeinschaftsbild direkt auf den Hochbeeten der Ausstellung.
Außerdem können Pflanzen in mitgebrachten Behältnissen wie alten Schuhen oder Dosen eingesetzt und kreativ gestaltet werden. Wünsche und Ideen finden ihren Platz am gemeinsamen Wunschast.

Saatgutbomben basteln – Urban Gardening Team
Gemeinsam basteln wir Saatgutbomben die du in deinem Garten, auf dem Balkon oder in einen Blumentopf bei dir zuhause einpflanzen kannst.

Das Leben der Wildbienen – Stadtbienen
Der Workshop vermittelt Grundlagen zur Bedeutung von Wildbienen für Natur und Artenvielfalt. Neben spannenden Einblicken in ihre Lebensweise gibt es praktische Elemente wie den Bau einer Niströhre und den Umgang mit verschiedenen Materialien, die ihre Lebenswelt veranschaulichen.
Ackertour – Weltacker Berlin e.V.
Ob jung oder alt – bei unseren Ackertouren kann jede*r etwas Neues lernen. Gemeinsam bestaunen wir die Vielfalt unseres Ackers, erfahren, wie globale Ernährung funktioniert, und sehen hautnah, was für eine wichtige Rolle nachhaltige Landwirtschaft für unsere Zukunft spielt.

Stadt, Klima und Artenvielfalt
Wie wirkt sich der Klimawandel auf unsere Stadt aus und welche Rolle spielt Natur im urbanen Raum? Gemeinsam erforschen wir, wie Stadtnatur Klima und Artenvielfalt beeinflusst.
Dabei entstehen eigene Ideen, wie wir im Alltag zum Umwelt- und Klimaschutz beigetragen können.

Wasser in der Stadt
Wir erforschen den Wasserkreislauf und den Umgang mit Wasser im urbanen Raum durch Spiele und kleine Experimente.
Gemeinsam entwickeln wir alltagsnahe Ideen, wie wir Wasser bewusster nutzen und schützen können.

Ökosysteme gestalten – IN LA´KECH Permacultura
Wie entstehen vielfältige und widerstandsfähige Lebensräume in der Stadt? Gemeinsam werden Grundlagen zu Boden,Wasser, Pflanzen und Mikroklima im Urban Gardening entdeckt.
Der Workshop vermittelt praktische Ideen zu Bodenaufbau, Kompostierung und Wassernutzung sowie zu Mischkultur, Saatgutgewinnung und passenden Pflanzenstandorten. Außerdem geht es um d1e Gestaltung von Mikroklimazonen und kleinen Lebensräumen für Insekten und Wildtiere im urbanen Raum.

Für alle Workshops ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich, da die Plätze begrenzt sind.

Haben Sie Interesse, mit Ihrer Klasse oder Gruppe vorbeizukommen? Wir freuen uns über Ihre Anmeldung oder Rückfragen bis zum 8. Juni 2026 an sbne@charlottenburg-wilmersdorf.de

(Fotonachweis: Gesellschaftsspiele e.V. 2026)

17-Ziele-Wettbewerb

Was für inspirierende Projekte im Rahmen des 17-Ziele-Wettbewerbs – wir sind begeistert! Letzten Donnerstag, 26.03.2026 durften wir im Rahmen der Preisverleihung die Schüler:innen und Lehrer:innen der tollen Projekte kennenlernen. Großer Dank an alle engagierten Teams! 1. Preis Grundschule: Herzlichen Glückwunsch an die Tiger-Klasse der Reinfelder Schule sowie an ihre Lehrerinnen Lara Braun und Nadin Sauer: […]

26.03.2026

Preisverleihung 17-Ziele-Wettbewerb

Was für inspirierende Projekte im Rahmen des 17-Ziele-Wettbewerbs – wir sind begeistert! Letzten Donnerstag, 26.03.2026 durften wir im Rahmen der Preisverleihung die Schüler:innen und Lehrer:innen der tollen Projekte kennenlernen. Großer Dank an alle engagierten Teams!

1. Preis Grundschule: Herzlichen Glückwunsch an die Tiger-Klasse der Reinfelder Schule sowie an ihre Lehrerinnen Lara Braun und Nadin Sauer: Mit ihrem beeindruckenden Video in Gebärdensprache zu den 17 SDGs machen sie Nachhaltigkeit für alle zugänglich – kreativ, inklusiv und ein starkes Zeichen für mehr Barrierefreiheit! 

1. Preis Oberschule geht an die Klasse 8d der ISS Schule am Schloss und ihre Lehrkräfte Ellen Dewitz und Thomas Weber:
Die Schülerinnen und Schüler haben sich intensiv mit Kinderarbeit in der Fast Fashion auseinandergesetzt und daraus gehandelt. Durch eine Patenschaft für einen Jungen in Bangladesch übernehmen sie ganz konkret Verantwortung – finanziert durch das Sammeln von Pfandflaschen. Ein Projekt, das zeigt, wie Nachhaltigkeit, Mitgefühl und globales Denken zusammenwirken können. Ein starkes Zeichen für Veränderung lokal und global!

Der 17-Ziele-Wettbewerb zeichnet ab 2026 jährlich Schulen aus, die sich besonders engagiert für die Umsetzung der SDGs einsetzen.

Der nächste Call startet im Herbst 2026 – wir freuen uns auf viele weitere großartige Ideen!

Fortbildungsreihe #2030

Wir laden unsere Kolleg:innen der Berliner Verwaltung recht herzlich zur Fortbildungsreihe #2030 ein. In diesem Jahr werden wir in Form von Exkursionen und Workshops die im Nachhaltigkeitsplaner 2026 vorgestellten Berliner Best Practices kennenlernen.

22.04.2026

Fortbildungsreihe #2030

Kinder beim Kochen und Vorbereiten der Mahlzeit Markthalle Neun Kochhalle Neun Am Gemüsestand neben ihrer Kochschule

Best Practice aus dem Berliner Nachhaltigkeitsplaner 2026
Exkursion zur Kochschule Neun in der Markthalle Neun

Wir laden unsere Kolleg:innen der Berliner Verwaltung recht herzlich zur Fortbildungsreihe #2030 ein. In diesem Jahr werden wir in Form von Exkursionen und Workshops die im Nachhaltigkeitsplaner 2026 vorgestellten Berliner Best Practices kennenlernen. Die Initiativen und Institutionen präsentieren ihre Arbeit. In unterschiedlichen Formaten werden die Themen vorgestellt und gemeinschaftlich diskutiert. Im Fokus der Events stehen die Sensibilisierung, Informationen und das Networking zwischen Initiativen und den Teilnehmer:innen.

Datum: Mittwoch, 22.04.2026
Zeit: 16:00 bis 19:00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang der Markthalle Neun, Eisenbahnstraße 42/43, 10997 Berlin

Willkommen in der Kochschule Neun! Seit 2012 setzt sich die gemeinnützige Initiative für die Ernährungswende im Kiez Kreuzberg 36 ein – zum Beispiel indem sie Bildungsangebote im Bereich Ernährung durchführt und in der historischen Markthalle Neun für und mit der jungen und älteren Nachbarschaft realisiert.

Programm

16 Uhr Begrüßung und Führung durch die Markthalle Neun
16:30 Uhr Vorstellungsrunde
17:00 Uhr Einführung in das Thema SDG 2 und nachhaltige Ernährung sowie SDG 12 nachhaltiger Konsum und Produktion sowie Vorstellung der Arbeit Kochschule Neun
17:30 Uhr gemeinsames Zubereiten eines „From Root to Leaf Menüs“ (bio-regional-vegetarisch) und Austausch zu Bildungsformaten zum Thema „Nachhaltige Ernährung“
18:30 Uhr gemeinsames Abendessen
19:00 Uhr Ende

Anmeldung

Bis zum 10. April 2026 unter sbne@charlottenburg-wilmersdorf.de oder per Telefon (030) 9029 12015. Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Workshop kann während der Arbeitszeit besucht werden und wird als Fortbildung anerkannt. Das Angebot richtet sich an Mitarbeitende der Berliner Verwaltungen. Weitere Infos zu unseren Veranstaltungen unter www.sbne.de

Ausstellung

Eine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Rathausgalerie Rathaus CharlottenburgOtto-Suhr-Alle 100 in 10585 Berlin Opening: Donnerstag, 5. März um 17 Uhr mit Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger und Lidia Perico (SBNE) Seit über drei Jahrzehnten ist die deutsche Teilung Geschichte. Dennoch begegnet man (und frau) immer noch vielen Klischees, die Frauen aus Ost- und Westdeutschland zugeschrieben werden. […]

05.03.2026

Frauen im geteilten Deutschland

Eine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Rathausgalerie Rathaus Charlottenburg
Otto-Suhr-Alle 100 in 10585 Berlin

Opening: Donnerstag, 5. März um 17 Uhr mit Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger und Lidia Perico (SBNE)

Seit über drei Jahrzehnten ist die deutsche Teilung Geschichte. Dennoch begegnet man (und frau) immer noch vielen Klischees, die Frauen aus Ost- und Westdeutschland zugeschrieben werden. Die Westfrau wird oft entweder als „Heimchen am Herd“ oder als knallharte Karrierefrau beschrieben. Die Ostfrau hingegen steht im Kohlebergbau „ihren Mann“. Sie wird als tough bezeichnet oder auch als Rabenmutter, weil sie ihre Kinder in die Krippe gibt. Die Westfrau gendert, während die Ostfrau damit nichts anzufangen weiß. Die Ostfrau gilt mal als Verliererin, mal als Gewinnerin der deutschen Einheit. Die Liste der Zuschreibungen ist lang. Obwohl sie sich teilweise grotesk widersprechen, zeugen sie doch alle von der Überzeugung, man wisse genau, wie DIE Ostfrau und DIE Westfrau eigentlich ticken. Vor allem eines scheint klar zu sein: Sie ticken alle gleich, aber im Vergleich zum anderen Teil Deutschlands sehr unterschiedlich. Woher kommen diese Zuschreibungen? Und was ist an ihnen dran?

Die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ will auf diese Fragen eine Antwort geben. Herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und kuratiert von Clara Marz ist die Schau ein Beitrag zum 35. Jahrestag der deutschen Einheit. Auf 20 Plakaten werden die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Frauen in der Bundesrepublik und der DDR der 1970er und 1980er Jahre dargestellt. 

Es ist Anliegen der Ausstellung, die vielfältigen Erfahrungen von Frauen sichtbar zu machen und deren deutsch-deutsche Lebenswirklichkeiten mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden aufzuzeigen. Zugleich wirft die Ausstellung die Frage auf, ob Frauen in beiden deutschen Staaten trotz unterschiedlicher politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen ein gemeinsames Streben nach Selbstbestimmung in einem männlich geprägten System verbanden.

Die Ausstellung ist wochentags von Donnerstag, 5. März bis Dienstag, 31. März 2026 von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Weitere Infos über die Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung/Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf. Juliane Brix sbne@charlottenburg-wilmersdorf.de

www.sbne.de

https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/vermitteln/ausstellungen/frauen-im-geteilten-deutschland

Fotonachweis: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Bildung

im Rathaus Charlottenburg Unsere „Lernothek +17“ für nachhaltige Entwicklung eröffnet am Mittwoch, 5. November 2025, im Raum 411 des Rathauses Charlottenburg (Otto-Suhr-Allee 100). Dieser innovative Raum stellt die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in den Mittelpunkt. Die „Lernothek +17“ bietet eine breite Auswahl an Materialien, kreativen Lernformaten und Experimentiermöglichkeiten. Lehrer:innen, Erzieher:innen, Schüler:innen und alle Interessierten finden hier Fachliteratur, interaktive […]

5.11.2025

Opening! Lernothek +17

im Rathaus Charlottenburg

Unsere „Lernothek +17“ für nachhaltige Entwicklung eröffnet am Mittwoch, 5. November 2025, im Raum 411 des Rathauses Charlottenburg (Otto-Suhr-Allee 100). Dieser innovative Raum stellt die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in den Mittelpunkt.

Die „Lernothek +17“ bietet eine breite Auswahl an Materialien, kreativen Lernformaten und Experimentiermöglichkeiten. Lehrer:innen, Erzieher:innen, Schüler:innen und alle Interessierten finden hier Fachliteratur, interaktive Spiele und Experimentierkoffer zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Themen reichen von „Keine Armut“ über „Gendergerechtigkeit“ und „Nachhaltige Städte“ bis zu „Klimaschutzmaßnahmen“ und „Partnerschaftsprojekten“.

Die Lernothek dient auch als Ort für Austausch und Vernetzung. Besucher:innen können ins Gespräch kommen, sich beraten lassen und Projektideen zur Umsetzung der SDGs entwickeln. Das Team der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (SBNE) und der Koordinierungsstelle für Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung (NUK+N) steht mit Expertise und Engagement zur Verfügung.

Die „Lernothek +17“ ist mittwochs von 14 bis 18 Uhr während der offenen Sprechstunde zugänglich. Individuelle Termine können unter sbne@charlottenburg-wilmersdorf.de vereinbart werden.

Ein Projekt der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf in Kooperation mit Koordinierungsstelle für Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung (NUK+N).